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Geschichte
Das Krankenhaus ist benannt nach seinem Stifter Anton Abeln, Hesselnfeld. Abeln schenkte durch Vertrag vom 18. März 1925 mit der Gemeinde Emstek dieser seinen landwirtschaftlichen Besitz von rund 22,50 ha mit der Auflage, in Emstek ein Krankenhaus zu errichten. Diese Auflage konnte kurzfristig von dem damaligen Pfarrer Prälat Anton Wempe im Juni 1928 nur in Form einer ambulanten Krankenpflegestation verwirklicht werden.
Pfarrer Theodor Hörstmann, der bereits längere Zeit in einem Krankenhauskuratorium mitgearbeitet hatte, machte sich dafür stark, eine rechtlich selbständige Stiftung zu errichten und dadurch das Krankenhaus losgelöst von der politischen Gemeinde wie auch Kirchengemeinde zu betreiben. Auf derartiger Rechtsgrundlage waren mit einer Ausnahme bisher alle Krankenhäuser in Südoldenburg gegründet worden.
Nachdem alle Genehmigungen vorlagen, konnte am 17. Mai 1948 der notarielle Vertrag zur Übertragung der Rechte und Pflichten aus der Landstelle von der Gemeinde auf das St. Antonius-Stift geschlossen werden. Für das Kuratorium begann nun eine Zeit intensiver Überlegungen und Verhandlungen. Dabei stellten sich nicht selten unverhofft Schwierigkeiten in den Weg. Außerdem mußte das Geld zur Begleichung der Baukosten beschafft werden. Die Bevölkerung der Gemeinde Emstek half tatkräftig u. a. durch Spenden bei Haussammlungen, Milchgeldspenden und eine Abgabe bei Kartoffelablieferung sowie Hand- und Spanndienste. Insgesamt kamen dabei über 300.000,- DM zusammen. Später beteiligten sich auch das Land Niedersachsen und die Gemeinde Emstek. Die verbleibende Lücke mußte durch Kreditaufnahmen geschlossen werden.Der erste Spatenstich erfolgte am 29. November 1949. Am 15. Mai 1950 konnte der Grundstein gelegt werden. 1 Jahr später folgte bereits das Richtfest und am 17. März 1955 die Einweihung des Krankenhauses. In den Jahren nach der Eröffnung ist das Krankenhaus ständig weiter entwickelt worden. Obwohl in bescheidenem Rahmen begonnen wurde, wie das bei den caritativen Einrichtungen in der Vergangenheit meistens der Fall war, ging die Entwicklung verhältnismäßig schnell aufwärts. |